Silberschweif

Variatio delectat

Neue Wohnung verhindert Posts …

Derzeit leidet etwas meine Schreibfreudigkeit – nicht, weil ich keine Lust hätte, sondern weil ich mit einer Sache beschäftigt bin, die mich vollkommen in Anspruch nimmt bzw. bald genommen hat.
Heute vor einer Woche wusste ich Bescheid: Ich hatte Zeit, bis Ende Juli mir eine neue Wohnung zu suchen. Ok, kurzer Schock und ein paar Minuten dumm aus der Wäsche geguckt. Aber gleich am folgenden Tag das Internet abgegrast und meine Freundin und ihre Schwester beauftragt, auch an der Uni nach passenden Aushängen zu suchen. Gleichzeitig schön in der Augsburger Allgemeinen (Mittwochsausgabe!) nach Angeboten Ausschau gehalten.
Nachdem ich erst dachte, das würde ewig dauern, hat sich das ganze Wohnugssuchgedöns innerhalb von drei Tagen wieder erledigt. Ein Uni-Aushang (Danke an Sarah!) brachte die Erlösung. Am Donnerstag wurde die 2-Zimmer-Wohnung begutachtet, gemessen und als gut befunden. 🙂 Zwar habe ich mir dann am selben und darauffolgenden Tag noch Wohnungen angeguckt, aber ich wusste gleich, dass die erste genau meine war.
Am Wochenende steht nun der Umzug an, so dass – wenn alles klappt – Suche, Anschauen plus Umziehen nicht länger als zwei Wochen gedauert hat.
Ok, den DSL-/Telefon- (wohl bei Alice wegen der günstigen Kündigungsfrist) und Kabelanschluss (bei Kabel Deutschland, hoffentlich digital …) habe ich noch nicht mit eingerechnet.

In Kürze möchte ich jedenfalls wieder ein paar „gescheite“ Posts schreiben. Da gab es einige interessante Artikel und Aufsätze zu den Themen „Auswirkungen von Killerspielen“ und „Konstruktivismus“ (u.a. ein sehr gutes Interview mit Gerhard Roth in der AZ).

Wer übrigens selbst nach Wohnungen Ausschau hält, sollte hier mal vorbeisurfen:

www.wg-gesucht.de
www.studenten-wg.de

UPDATE: Ich komme immer noch nicht dazu, Posts, die mir auf der Zunge liegen fertig zu schreiben bzw. überhaupt anzufangen. Hoffe, ich schaffe es im Laufe der Woche. Ach ja, Alice Flat habe ich jetzt, aber immer noch keinen TV-Empfang …

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Mai 26, 2008 Posted by | Privat | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Telemedialer (Schwach-)Sinn

Die deutsche TV-Landschaft hat an sich wenig zu bieten: Hier mal wieder ein deutsches TV-Drama in den Öffentlich-Rechtlichen, dort wieder ein Frauen-, Familien-, Männertausch oder ein Casting bei den Privaten. Und dazwischen kochen Amateure, Profis und Amateure und Profis zusammen gemütlich bei Kerner und Co. Vor sich hin.

Aber Rettung naht! Unser aller Seelenheil ist nicht mehr in Gefahr in den unendlichen Äther zu entweichen! Denn es gibt ja schließlich „Kanal Telemedial„. In einem unbeschreiblich obskuren Programm möchte der Sender uns die „telemediale Idee“ vermitteln und uns so alle zu einer, ach so tollen, „telemedialen Gemeinschaft“ vereinen. Wie schön!
Damit der dumme Zuschauer auf den ersten Blick denkt, er habe es mit einer Beratungs- oder Esoterik-Show zu tun, prangt in der Mitte des Studios eine sinnlos augestellte, gläserne Pyramide, an den Wänden hängen Bilder, die an erste Malversuche von Vorschulkindern erinnern und der obligatorische Globus darf da natürlich nicht fehlen.

Am Ende eines V-förmigen, orangenen Tisches versucht derweil ein debil grinsender Mensch, mich davon zu überzeugen, doch bitte unter der angegebenen Nummer anzurufen, um ihn so um zehn Euro (!) reicher zu machen (unsere österreichischen Nachbarn bezahlen immerhin nur neun, die Schweizer 12 Franken …). Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, also der totalen Verzweiflung sehr nahe sein muss, betreibt ein wenig „telemedialen Energieausgleich“ und überweist einen – soweit ich weiß – selbst zu bestimmenden Betrag auf das Konto des Senders … Mir erscheint allerdings der beschriebene Energieausgleich doch ein wenig einseitig. Fließt doch nur meine monetäre Energie in Form von harten Euros zum Sender, wofür ich als Gegenleistung wirres Gelaber – und zu bestimmten Zeiten noch schlimmeres Gesinge („Komm und segne mich“) – ertragen muss.

Interessanterweise definiert sich Kanal Telemedial als „Teleshop“, kann das aber gut durch den Sendernamen und nicht zuletzt anhand seines nicht vorhandenen Beratungsangebots kaschieren.
Der Moderator erläuterte in der Nacht vom 11. auf den 12. Mai in einer der längeren Pausen (es fand sich anscheinend zu dieser Zeit kein Idiot, der zehn Euro für einen Anruf bezahlen wollte), dass sein „Kanal Telemedial“ erfolgreich sei. Man habe mittlerweile eine sechsstellige Summe eingenommen, wobei die Kosten, laut Moderator, im siebenstelleigen Bereich anzusiedeln seien. Damit habe man alle Lügen gestraft, die „Kanal Telemedial“ zum Scheitern verurteilt sahen.

Dass hinter der scheinbaren Beratung oft nur Allerweltswissen steckt, zeigte die gestrige Sendung. Ein Anrufer suchte Rat, denn er spüre immer so einen Zorn auf andere Menschen. Teile seines Körpers empfänden Abscheu gegenüber Mitmenschen. Dies alles erzählte er während der Moderator an einer Kerze, die kurz vor dem Exodus stand, herumfummelte und ständig seine Studiomannschaft anwies, die Kerze doch einmal so zu präparieren, dass das Wachs bloß nicht auf den Tisch tropfe.
Das Beste war jedoch sein Ratschlag. Man müsse eben so leben, dass man seinen Gegenüber nicht störe, doch wenn der andere einem mit dem Finger in die Ohren herumpule, sei eine Grenze überschritten. Ah ja, alles klar …

Ich denke, mehr braucht man zu dieser Sendung nicht sagen. Aber jeder sollte sich sein eigenes Urteil bilden. Hauptsache, es wird nicht in irgendwelchen Ohren dabei herumgestochert! 😉

Mai 16, 2008 Posted by | TV | , , , , | 1 Kommentar

Videospielen fördert Sozialkompetenz

Eine neue Studie der Universität Harvard unter 1200 Eltern und Kindern hat erstaunliche Ergebnisse zum Thema Auswirkungen von (gewalthaltigen) Videospielen zu Tage gefördert. Unter dem plakativen Namen „Grand Theft Childhood: The Surprising Truth About Violent Videogames“ wird erklärt, nicht videospielende Kinder hätten eher Probleme in der Schule oder im Elternhaus. Wer keine Videospiele spiele, habe darüber hinaus sogar einen Mangel an Sozialkompetenz.

Ein interessantes und zugleich überraschendes Ergebnis, wie die Studienverantwortlichen selbst zugeben. Da würde Herr Prof. Pfeiffer sicherlich anders, sprich gegenteilig argumentieren …

 

Bemerkenswert auch, dass die Studienleiterin Cherry K. Olson darauf hinweist, dass ein Großteil der Studien, die einen Zusammenhang zwischen gewalthaltigen Spielen und Gewaltbereitschaft seitens der Videospieler aufzeigen, „Müll sind“. Darauf habe ich bereits in einem Blogeintrag hier und auch in meiner BA-Arbeit (hier) hingewiesen. Olson beklagt hier zurecht den fehlleitenden Vergleich zwischen dem Adventure „Myst“ und „Mortal Kombat„. Damit zielt ihre Kritik direkt auf die doch angesehenen Forscher Dill und Anderson ab.

 

Auch ein weitverbreitetes Vorurteil, nämlich dass Mädchen viel lieber Puzzlespiele usw. spielen, wurde widerlegt. Zwar sei deren Lieblingsspiel tatsächlich eines mit sozialer Komponente („Die Sims“), aber an zweiter Stelle käme gleich das kontrovers diskutierte (Hot Coffee, Prostituierte und Kettensäge …) „Grand Theft Auto“.

 

Inwieweit die Studie  empirisch solide und verallgemeinerbare Ergebnisse liefert, kann ich nicht beurteilen, da ich sie noch nicht gelesen habe.

Dass sowohl die Methodik (siehe Anderson/Dill oder auch die quantitative Herangehensweise von Prof. Pfeiffer) als auch eine etwaige Nähe zur Videospielbranche (wie angeblich bei Prof. Fritz von der FH Köln, dem eine Nähe zum Branchenriesen Electronic Arts nachgesagt wird) Ergebnisse verzerren kann, liegt auf der Hand.

Doch davon scheint Olsons Studie auf den ersten Blick freigesprochen zu sein. Wurde sie doch von der U.S.-amerikanischen Regierung finanziert, die sich ursprünglich genau gegenteilige Ergebnisse „erhofft“ hatte …

 

         Hier gibt’s den Link zur offiziellen Homepage

         Hier den Link zum (kurzen) SPIEGEL Interview

–       Empfehlenswert ist außerdem der Artikel zur Studie in der aktuellen Ausgabe des Spielemagazins „GEE

Mai 5, 2008 Posted by | wissenschaftlich | , , , , | 2 Kommentare

Griechische Klassik

Wer wieder einmal Lust und Muse auf exzellente und von der „traditionellen“ mitteleuropäischen Klassik leicht abweichende klassische Musik hat, dem sei Eleni Karaindrous (oder auch hier) Doppel-CD „Elegy of the Uprooting“ ans Herz gelegt.
In wunderschön arrangierten Melodien verzaubert sie bzw. das 110 Mann starke Orchester den Hörer und führt einem geradezu an die Strände Griechenlands und Kretas zu Zeiten von Minos und Achill. Dabei wechseln sich reine Akustik-Stücke mit Gesangseinlagen, die an alte griechische Mythen erinnern, ab. Ich jedenfalls kann dabei wunderbar entspannen und träumen.
Hier gibt’s den Link zu Amazon 🙂

Mai 4, 2008 Posted by | Musik, Privat | , , , , , | 3 Kommentare

Old-School

Vor kurzem hatte ich wieder einmal die Gelegenheit, bei meinem besten Kumpel ein wenig PS3 zu zocken. Eigentlich wollten wir endlich den Koop-Modus von „Resistance: Fall of Men“ fertig durchspielen, aber dann sind wir bei einem kleinen, aber sehr feinen Download-Spiel hängen geblieben: „Rocketmen: Axis of Evil“ von Capcom (hier die Wertung von GameSpot). Rocketmen ist ein in Cel-Shading dargestelltes Old-School Shoot ‚em Up. Aus einer schrägen Vogelperspektive ballert man in einer sinnfreien, aber witzigen Welt und Story seltsame außerirdische Wesen, Roboter usw. ab. Mit dem linken Stick steuert man die Figur, mit dem rechten die Schussrichtung. Besonders spaßig: der Kooperationsmodus. Und das ganz ohne Splitscreen.

Klar, die Grafik ist bescheiden, die Story nicht vorhanden und das Spielprinzip an sich limitiert. Aber ist nicht oft das simple oftmals auch das Beste?! Wer mal wieder Lust auf ein traditionelles Shoot ‚em Up mit Comic-Grafik hat, sollte sich „Rocketmen: Axis of Evil“ runterladen. Oder zumindest mal die Demo ausprobieren.

Ebenfalls in alte Zeiten zurückversetzt gefühlt habe ich mich, als wir den 2P-Modus von EAsUefa Euro 2008“ angespielt haben. Besonders witzig und spaßig war der an das alte PSX-Spiel „Libero Grande“ von Namco erinnernde Modus, in dem jeder nur einen bestimmten Spieler (den namensgebenden Libero) steuern konnte. Dabei wurde man nach Kriterien wie Stellungsspiel, Zweikampf, Passquote, Torschüsse usw. bewertet. Danke an EA für die Implementierung dieses genialen und kurzweiligen Spielmodus. Aber so etwas kann man ja auch von einem Spiel erwarten, in dem kurzerhand alle Vereine, Modi etc pp. aus FIFA 08 herausgestrichen wurden …

Mai 3, 2008 Posted by | Gaming | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Masterarbeit v0.1 alpha

Es gibt Fortschritte in meinen Planungen zur bevorstehenden Masterarbeit. Im Oktober möchte ich loslegen – bis dahin muss das Thema, die Gliederung und Methodik stehen. Dazu war ich vorgestern bei meinem ehemaligen Praktikanten-Arbeitgeber: der AUDI AG. Dummerweise bin ich jetzt verwirrter als zuvor. Vielleicht weil ich die Qual der Wahl habe, denn es stehen zwei Themen zur Disposition.

Einmal Anzeigen, Broschüren und Internetseiten auf ihre Nutz- und Lesbarkeit hin zu überprüfen, z.B. unter anderem mit der Eyetracking-Methode. Auf diese Idee bin ich während des sehr guten „Readability und Usability“-Seminars im Wintersemester 2007/08 von Dr. Anikar Haseloff gekommen.

Und zum Zweiten bestehende Kommunikations- und Recruitingmaßnahmen zur gezielten und erfolgreichen Ansprache von Professionals, also berufserfahrenen Fachkräften, zu prüfen und mittels qualitativen und quantitativen Methoden „neue“ bzw. anders gestaltete Maßnahmen zu entwickeln. Darunter ist auch das Personalmarketing-Thema „Attraktiver Arbeitgeber“ zu sehen, welches man ebenfalls genauer unter die Lupe nehmen könnte. Sprich, sind die in den bekannten Studien wie trendence und Universum dargestellten Attraktivitätsfaktoren tatsächlich ausschlaggebend für die Arbeitgeberwahl? Wonach richten sich Professionals aus? Welche Medien, welche Informationsmittel zur Arbeitgebersuche nutzen sie? Welche Motivationen treiben Professionals bei der Suche nach einem potenziellen Arbeitgeber an?
Letztendlich könnte man mit der Arbeit auch einen Beitrag zum anhaltenden Fachkräftemangel leisten, denn damit wird auch beantwortet, wie man den vielzitierten „war for talents“ – in diesem Fall sind es eben „experienced talents“ – gewinnen oder zumindest erfolgreich bestreiten kann.

Ich denke, man sieht, in welche Richtung ich tendiere, obwohl ich die finale Entscheidung noch nicht getroffen habe. (An dieser Stelle übrigens ein großes Danke und einen dicken Kuss an dich, mein Schatzen!)

Aber sowohl theoretisch als auch von der praktischen Umsetzbarkeit und vom letztendlichen unternehmerischen Nutzen erscheint mir das Professionals-Thema als – um bei der Wortwahl zu bleiben – attraktiver.

Auf jeden Fall möchte ich mich bei Katrin und bei Nick für die Möglichkeit dort die Masterarbeit zu schreiben bedanken.

Als Nächstes entwerfe ich eine Grobgliederung sowie ein Exposé, aus dem die Relevanz, die Herangehensweise und die Ziele der Masterarbeit hervorgehen. Das ist nicht nur für mich als gedanklicher Anker gut zu gebrauchen, sondern vorrangig für meinen Betreuer in Ingolstadt gedacht.
Außerdem auf der Agenda: zwei „willige“ Profs, die sich mir und des Themas annehmen – und: überhaupt die konkrete Ausformulierung desselben!

Mai 2, 2008 Posted by | wissenschaftlich | , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

(Nackte) Tatsachen

Cover presstige #9 Pünktlich zum Start des Sommersemesters 2008 gibt es wieder eine frische, große Portion presstige. Leider ohne mich als Chefredakteur 😉 Die Qualität wurde jedoch gewahrt 🙂 Das größte studentische Hochschulmagazin Bayerns bietet auch in seiner neunten Inkarnation ein Füllhorn an Studi-relevanten und vor allem interessanten Themen.
Titel der presstige #9 ist ein ausführlicher Beitrag über die Verwendung der Studienbeiträge – auch gern fälschlicherweise als „Studiengebühren“ bezeichnet. Interviews und Campusumfragen runden das Coverthema ab. Daneben gibt’s weitere Highlights: Martina Wengenmeir hat sich undercover im Augsburger Speed-Dating versucht, der neue Oberbürgermeister der Fuggerstadt, Kurt Gribl, stand Rede und Antwort und auch der Schdoinerne Ma (Hier gibt es die wahre Geschichte zum Steinernen Mann) konnte seine Klappe nicht halten: Sowohl der Neu- als auch der Alt-OB bekommen nachmals kräftig ihr Fett ab. Natürlich darf ein aktueller Happy Hour Guide nicht fehlen, der übrigens auch in einer sensationellen Google Maps-Version hier zu finden ist.
Zu haben ist presstige #9 seit 30.04. auf dem Campus der Uni und FH Augsburg – oder in Kürze auf www.presstige.org.

P.S. Weshalb die Überschrift „Nackte Tatsachen“ heißt, hätte ich gern mit dem Coverbild gezeigt. Leider kann ich es gerade nicht hochladen. Erst heute abend! 🙂

UPDATE: Jetzt endlich auch mit Bild!

Mai 2, 2008 Posted by | Privat, wissenschaftlich | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

I don’t wanna be a Rockstar!

Dass Videospiele seit den neuen Konsolengenerationen nicht gerade ein billiger Zeitvertreib sind, ist bekannt. Da kostet ein PlayStation 3- oder Xbox 360-Spiel schon mal seine 70 Euro. Zu PSX- und N64-Zeiten waren das mal um die 80 Deutsche Mark, also ca. 40 Euro. Von „Conker’s Bad Fur Day“ fürs N64 mal abgesehen. Das kostete aufgrund der 512 MBit-Platine etwa 160 Mark und kommt damit schon eher an heutige Preismaßstäbe heran.
Electronic Arts eröffnet nun ein neues Kapitel im überteuerten Konsolensegment. Für das Musikspiel „Rock Band“ (Xbox 360) soll ich 239,90 Euro löhnen? Dafür erhalte ich dann das Drum Kit, eine Gitarre, ein Mikrofon und dankenswerterweise auch die eigentliche Spiel-DVD. Hallo EA?! Dass dieser Preis maßlos ist, zeigen zwei Dinge: Erstens dürfte das Mikro kaum etwas kosten (sonst wären Sonys Singstar-Spiele kaum für 50-60 Euro zu haben!); auch die Gitarre dürfte sich preislich in Grenzen halten (Guitar Hero kostet auch nicht über 100 Euro!) und das Schlagzeug sieht auch alles andere als mega-hochwertig aus. Zweitens bietet ihr das Spiel in den USA für 170 Dollar (!) an. Umgerechnet also etwa 110 Euro. Da habt ihr so mir nichts, dir nichts 120 Euro darauf gepackt. Noch gar nicht davon gesprochen, dass Europäer für die herunterladbaren Lieder in etwa ebenfalls das Doppelte dessen löhnen müssen, was die Amis bezahlen. Geht’s noch? Ich meine, als europäischer Videospieler ist man in Sachen Erscheinungstermine und Preispolitik ohnehin abgehärtet, aber das schlägt dem Fass den Boden aus.
Für diesen Preis bekomme ich beinahe eine neue Nintendo Wii oder ganz sicher eine Xbox 360 Arcade mit einem oder gar zwei Spielen. Ganz ehrlich: Sobald ich ein Spiel teurer als eine Konsole wird, hört für mich die Leidenschaft auf. Das Lustige ist ja, dass sich Guitar Hero in Deutschland im Vergleich zu den USA sehr schlecht verkauft. Warum man dann gerade den inoffiziellen Nachfolger teurer anbietet, weiß wohl nur EAs Marketing-Abteilung.

Mai 1, 2008 Posted by | Gaming | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Warum blogst Du?

Warum tust du es? Und deine Freunde und Bekannte auch? Warum tue ich es? Was? Ja, bloggen eben!
Dieser und weiteren interessanten Fragen geht Tamara Bianco in ihrer Masterarbeit an der Universität Augsburg nach. Daher die Bitte an alle: Unterstützt Tamara durch die Beantwortung dieses kurzen Fragebogens. Dauer: knapp zehn Minuten.
Wer sich schon mal ein Bild von der ungefähren Richtung der Masterarbeit machen will, kann sich hier den Arbeitsbericht von Tamara Bianco an der Professur für Medienpädagogik in Zusammenarbeit mit Prof. Gabi Reinmann durchlesen. Die Masterarbeit knüpft daran inhaltlich an und erweitert das Themenspektrum um einige weitere Aspekte.

Mai 1, 2008 Posted by | wissenschaftlich | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar