Silberschweif

Variatio delectat

Wider dem Gruppendruck

Silvester alleine zu Hause zu feiern klingt für viele nach „Der hat wohl jemand keine Freunde!“. Hm, mag sein 😉 , aber ich sehe das eher als Widerstandskampf gegen den herrschenden „Es-ist-Silvester-und-wir-müssen-uns-alle-treffen-essen-trinken-und-böllern-„Wahn.
Der Psychologe Solomon Asch würde mich dafür lieben (und Tara tut’s sowieso, richtig?! 😉 ). Wieso? Deshalb!

Dezember 31, 2008 Posted by | Privat | , , , , | 1 Kommentar

1 1/2 Ritter – eine Warnung

Gut, ich bin jetzt nicht mit großen Erwartungen in den neuen Til Schweiger-Film hineingegangen. Allerdings hatte ich die Erwartung, wenigstens in regelmäßigen Abständen lachen oder wenigstens schmunzeln zu können.
Wenn man nun nach dem Sehen dieses Machwerks sagen muss, dass Herr Schweiger mit seinen ohnehin limitierten schauspielerischen Leistungen mit großem Abstand der beste Mime war, dann ist, so glaube ich, schon viel über die Qualität des Films gesagt.
Wobei das Wort „Qualität“ wohl von „Qual“ kommt. Denn eben diese ist neben vielen anderen, vor allem Thomas Gottschalk als König, an der Tagesordnung. Wer hat den denn in diese Rolle bzw. überhaupt in diesen Film gelassen. Seit den „Supernasen“ weiß man doch, dass er kein Schauspieler ist, wobei dieser Film mit Mike Krüger noch um ein Vielfaches besser ist als 1 1/2 Ritter.
Fortwährend werden belang- und leider meist lieblose Gags aneinandergereiht, so dass es eher bemüht und zwanghaft wirkt als lustig. Dass die Story nicht gut ist, war mir eh klar, aber dann kann ich diese doch wenigstens so erzählen, dass so etwas wie Spannung entsteht oder zumindest einen Höhepunkt. So etwas lernt man immerhin schon in der Grundschule. Da wird den Kindern mit Hilfe der „Spannungsbogenmaus“ erklärt wie Einleitung, Hauptteil und Schluss gestaltet sein müssen … Ach, ich vergaß: Til Schweiger kam über den Vorkindergarten wahrscheinlich nicht hinaus …
Ab und an rettet Rick Kavanian die Situation und läd zum verhaltenen Kichern ein – etwa drei Mal über 1 1/2 Stunden.

Fazit: Nicht reingehen, Geld sparen und sich dafür ein Super Spar Menü kaufen.

Update: Damit man mir nicht nachsagen kann, ich würde den Film nur schlechtreden, sei an dieser Stelle auf eine Audio-Rezension der Süddeutschen Zeitung verwiesen, die meist objektiv, im Tenor dem Film jedoch durchaus wohlwollend gegenübersteht: Rezension Süddeutsche Zeitung

Dezember 25, 2008 Posted by | Kino | , , , , , | 4 Kommentare

Neue w.e.b.Square-Ausgabe online

Die wissenschaftliche Online Zeitschrift „w.e.b.Square“ (w.e.b. steht dabei für Wissensmanagement und E-Learning unter Bildungsperspektive) ist seit kurzem mit einer neuen (Weihnachts-)Ausgabe online frei für jedermann verfügbar.

Die aktuelle Ausgabe behandelt das Motto „Jedem das Seine: Der Siegeszug von Social Software und Web 2.0“ aus verschiedenen Blickwinkeln: Zum Beispiel untersucht die Bachelorarbeit von Julia Fink die Informationskompetenz von Studierenden hinsichtlich wissenschaftlicher Quellen. Tamara Biancos Masterarbeit widmet sich dagegen den Blogs und stellt sich im Thema die Frage: „Bloggen – Pflichtübung oder Passion?“.

w.e.b.Square entseht an der Universität Augsburg am Institut für Medien und Bildungstechnologie (imb) unter Federführung der Professur für Medienpädagogik.

Dezember 25, 2008 Posted by | wissenschaftlich | , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Drachenläufer – The Kite Runner

Vor kurzem habe ich einen Film gesehen, der mich zutiefst bewegt hat – Drachenläufer (The Kite Runner). Die Verfilmung des Romans des afghanischen Autors Khaled Hosseini von Regissuer Marc Forster ist für mich einer der schönsten und zugleich tragischsten Filme der vergangenen Jahre. Ich möchte an dieser Stelle überhaupt nicht auf die Geschichte eingehen. Man muss einfach glauben, dass sowohl das Buch als auch der Film es verdient haben, gelesen bzw. gesehen zu werden.

Dezember 18, 2008 Posted by | Kino | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Umfrage zur Masterarbeit – audi.de/karriere in neuem Glanz

Endlich ist es soweit. Und dieses „endlich“ bezieht sich auf zwei Dinge, die mir beide am Herzen liegen.
Zum einen erstrahlt die Internetpräsenz audi.de in neuem, und wie ich finde sehr coolen und zum Unternehmen passenden Glanz, zum anderen steht seit dem heutigen Relaunch der kompletten Website bzw. auch der speziellen Karriereseite auch meine große Online-Umfrage zu Bewerbererwartungen und Berufsorientierungen von Studierenden, AbsolventInnen und Professionals online. Und das direkt auf der Startseite von audi.de/karriere.

Ich hoffe, dass sich ca. 300 Personen aus diesen Zielgruppen dazu hinreißen lassen, an der Umfrage, die etwa 15 Minuten dauert, teilzunehmen. Umsonst soll das ja auch nicht sein. Immerhin sponsort die AUDI AG die Umfrage mit zwei Tankgutscheinen im Wert von je 240 Euro. Mitmachen lohnt sich also.

Hintergrund der Masterarbeit ist es herauszufinden, welche Wertorientierungen und davon abgeleitet welche Attraktivitätsfaktoren potenzielle Bewerber/Mitarbeiter als wichtig erachten und welche Berufsorientierungen diese aufweisen.
Auf Basis dieser Informationen ist es möglich,
1. die Kernattraktivität der AUDI AG (im Vergleich zu anderen Arbeitgebern) zu bestimmten,
2. die Schwachstellen, die sich aus der Differenz zwischen Bedürfnissen und Erwartungshaltungen gegenüber Audi hinsichtlich der Befriedigung dieser Bedürfnisse ergeben, ersichtlich zu machen und
3. die Kommunikationsinhalte des Personalmarketing zielgruppenindividuell gestalten bzw. anzupassen,
um letzten Endes die Attraktivität der AUDI AG als Arbeitgebermarke (Employer Brand) und daraus folgend die Wahrscheinlichkeit der Organisationswahlentscheidung qualifizierter und möglicher Mitarbeiter von morgen „Pro Audi“ zu erhöhen.

Weitergedacht haben die aus der Studie gewonnenen Informationen natürlich auch Auswirkungen auf die Organisationsentwicklung bzw. das Personalmanagement. Weiß ich über die Wert- und Berufsorientierungen meiner Mitarbeiter Bescheid, kann ich den organisationalen Rahmen (grob gesagt das Arbeitsumfeld) so gestalten, dass sich das Commitment und die Motivation und daraus abgeleitet die Leistung meiner Mitarbeiter erhöht.
Gleichzeitig kann ich mittels Längsschnittbefragungen nach dem unmittelbaren Eintritt in das Unternehmen, nach einem, zwei, drei etc. Jahren Aufschluss darüber erhalten, wie sich das Bild, das die Mitarbeiter von Audi als Arbeitgeber haben, im Laufe der Zeit verändert hat und ob sich Verschiebungen in der Präferenz bestimmter Attraktivitätsmerkmale (z.B. in der Dimension Work-Life-Balance vs. beruflicher Aufstieg) ergeben haben.

Wer zur Umfrage bzw. allgemein zu Masterarbeit Fragen hat, kann mich gerne kontaktieren.
Ich bin jedem dankbar, der sich an der Umfrage beteiligt und mich in meiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit unterstützt!
Also entweder auf audi.de/karriere oder direkt dem Link zur Umfrage folgen. Danke!

UPDATE: Die Umfrage ist heute, am 16.01.09, geschlossen worden. Danke an alle, die sich beteilgt haben. Die Anzahl kann sich sehen lassen!

Dezember 4, 2008 Posted by | wissenschaftlich | , , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare