Silberschweif

Variatio delectat

Mi hasch g’haut – bayerische Dialekt-Datenbank online

Wen die verschiedenen bayerischen Dialekte, und insbesondere die verschiedenen Mundsprachen des bayerisch-schwäbischen Raumes rund um Augsburg, interessieren, findet nun im Sprechenden Sprachatlas von Bayern eine ideale Anlaufstelle. Das Tolle: Man kann sich nicht nur die unterschiedlichen Ausprägungen bestimmter Wörter anzeigen lassen, sondern sich diese auch noch in ihrer korrekten Aussprache anhören!

Hinter diesem Projekt steht der bekannte Dialektforscher Prof. Dr. Werner König vom Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Augsburg, der sich auch schon für den Sprachatlas für Bayerisch-Schwaben verantwortlich zeichnete.

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Januar 26, 2009 Posted by | wissenschaftlich | , , , , , | 2 Kommentare

Person-Organization Fit im Überblick

Wer sich so wie ich für die Person-Organization-Fit-Theorien (P-O Fit) interessiert und nicht nur ständig einzelne Forschungsberichte aus Zeitschriften wie Personnel Psychology, Journal of Vocational Behavior oder Journal of Applied Psychology herauskopieren will, dem sei der Sammelband „Perspectives On Organizational Fit“ von Ostroff und Judge (2007) empfohlen. Darin kommen einige der wichtigsten Vertreter der P-O-Fit-Schule (im Sinne von Judge & Bretz) zu Sprache wie etwa O’Reilly, Chatman, Kristof-Brown, Ellis und viele mehr. Damit bietet das Buch einen sehr guten Überblick über den Forschungsgegenstand der Kongruenz zwischen Individuum und Organisation im Rahmen der Arbeitgeberwahl bzw. des Organisationsverbleibs.

P.S. Auf dieser Seite kann man sich übrigens kostenlos viele Forschungsberichte oben genannter Autoren (z.B. von Bretz, R. D.) downloaden, ohne Mitglied einer Universitätsbibliothek o.Ä. zu sein.

UPDATE: Ebenfalls einen freien Zugang zu Forschungsberichten, z.B. von Bretz und Judge, 1992 (hier) oder Bretz, Ash und Dreher, 1988 (hier) gewährt das Center for Advanced Human Resource Studies (CAHRS).

Januar 17, 2009 Posted by | wissenschaftlich | , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Nur noch heute bei Apple: 0%-Finanzierung

Drandenken: Nur noch heute könnt ihr Euch beim Finanzkauf eines Macbooks oder iMacs die effektiven Jahreszinsen von ansonsten 9,40% (Studentenpreis, sonst 9,9%) sparen. Bis zum 17. Januar gilt nämlich noch die 0%-Finanzierung beim Kauf eines der oben genannten Artikel im Apple Online Store, bei eurem Premium Reseller oder z.B. bei allmaxx.

UPDATE: Die 0%-Finanzierung gilt nur bei einer Rückzahlung in Zehn-Monats-Raten. Möchte man den Preis in 20 Monaten zurückzahlen, werden 4,9% fällig. Ist ein längerer Zeitraum erwünscht, sind die herkömmlichen 9,9% bzw. 9,4% (als Student) fällig. Gut zu wissen …

Januar 17, 2009 Posted by | Technik | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

iTunes U – jetzt mit deutschen Hochschulen

Apples iTunes U an sich is ja nichts Neues (siehe hier). Bereits seit einiger Zeit konnte man sich Vorlesungen ausländischer, vornehmlich us-amerikanischer Colleges und Universitäten (z.B. der Columbia University, Yale oder Stanford), als Podcast kostenlos auf iTunes herunterladen.
Seit gestern sind nun auch deutsche Hochschulen vertreten. Leider beschränkt sich bisher die Auswahl auf vier ausgewählte Elite-Schmieden:
Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik,
Ludwig-Maximilians-Universität München,
RWTH Aachen und
Universität Freiburg.

LMU bei iTunes U

Podcast-Portal der LMU bei iTunes U

Das ist an sich natürlich absolut lobenswert und für alle – vor allem natürlich für die dortigen Studierenden, die so bei Bedarf Vorlesungsinhalte leicht wiederholen können – von Nutzen. Man kann allerdings nur hoffen, dass baldmöglichst auch Universitäten und Hochschulen vertreten sind, die keinen offiziellen „Elite-Stempel“ bekommen haben. Auch dort gibt es durchaus gute Lehre. Ganz davon abgesehen, dass es z.B. an der Universität Augsburg am Institut für Medien und Bildungstechnologie (IMB) bereits erste Versuche gibt, Vorlesungen und Seminare audiovisuell aufzuzeichnen und mit interaktiven Elementen wie Tags, Anmerkungen oder Weblinks anzureichern. Mehr über dieses Projekt am Medienlabor des IMB findet sich hier.

Hier geht’s im Übrigen zur offiziellen iTunes U Seite von Apple Deutschland.

Januar 13, 2009 Posted by | Technik, wissenschaftlich | , , , , , , , | 1 Kommentar

Ken Blocks Solo-Debüt

Ken Block, der Frontman der US-Rock-Band Sister Hazel (ich habe hier und hier bereits über sie berichtet), veröffentlichte im vergangenen Dezember sein erstes Solo-Album „Drift“ (hier geht’s zum iTunes Store).
ken-block-drift
Noch habe ich es mir nicht gekauft. Das wird aber so schnell wie möglich nachgeholt und dann gibt es hier auch eine ausführliche Rezension. Bisher habe ich nur in alle Lieder über die iTunes Store-Anspielfunktion reingehört und muss sagen, es klingt einfach wunderbar. Natürlich kann Ken Block den Sister Hazel-Grundton nicht verbergen – das muss er aber auch nicht. Denn zum einen ist der Sound der Hazels einfach fantastisch, zum anderen bergen seine Songs vom ersten Reinhören her auch genug Eigenständiges, um sich von Sister Hazel abzuheben.
Das Video der ersten Singel-Auskopplung (I don’t mind) kann man sich im Übrigen hier ansehen.

Januar 8, 2009 Posted by | Musik | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mini USB-Stick: klein ganz groß

Nach etwa rund drei Monaten Dauereinsatz, kann ich ein erstes Fazit zum Mini-USB-Stick von „Super Talent“ ziehen. Den gibt es in mehreren Ausführungen (Pico-Serien): Von 1GB-Speichervolumen bis hin zu 16GB-Speichervolumen.

pico-c

Ich benutze den Stick mit 8GB der Pico-C-Serie. Dieser hat eine Länge von 31,3mm, eine Breite von 12,4mm und eine Dicke von 3,4mm. Er wiegt rund 6g und wird mit einer kleinen Kette geliefert, damit man den Stick z.B. an den Schlüsselbund hängen kann. Auch das Äußere kann sich sehen lassen: Der SuperTalent Pico-C sieht in seinem verchromten Metallgehäuse sieht sehr hochwertig aus. Nach Herstellerangaben kann man den Stick auch in Wasser werfe, ohne dass dieser bzw. die Daten darauf Schaden nehmen würden. Klingt cool, ausprobiert habe ich das aber (noch) nicht. Was ich allerdings bestätigen kann, ist dessen Stoßfestigkeit und Temperaturbeständigkeit. Mir ist der Stick schon öfters heruntergefallen oder wurde, noch im MacBook steckend, grob in der Notebook-Tasche hin- und hergeworfen. Ein Negativpunkt ist die Hitze, die sich entwickelt, ist der SuperTalent im Einsatz. Das Gehäuse wird sehr schnell sehr heiß. Aber: Steckt man den Stick in die Hosentasche und geht direkt hinaus in die Kälte, macht dem Stick bzw. den Daten das nichts aus.
Apropos Daten: Der Mini-USB-Stick verfügt natürlich über USB 2.0 und schaufelt die Daten ziemlich schnell vom Stick auf andere Platten bzw. auch andersherum. Schreib- und Lesezugriffszeiten sind meinem Empfinden also absolut zufriedenstellend. Die offizielle Angaben bezüglich des Lesezugriffes belaufen sich auf 30720 KB/s. Über die Schreibgeschwindigkeit gibt es keine Zahlen.

Fazit: Der SuperTalent 8GB USB-Stick Pico-C ist ein absolut empfehlenswerter USB-Stick, der durch sein Volumen und seine hervorragende Verarbeitung besticht, dabei aber kaum Platz wegnimmt. Sehr praktisch wenn man keinen Riesen-USB-Stick am USB-Slot haben möchte, der oft den anderen USB-Slot durch seine schiere Größe verdeckt. Auch der Preis ist vollkommen in Ordnung. Ich habe bei K&M Elektronik 25,99 Euro gezahlt. Angsichts der Leistung durchaus vertretbar. Denn: Bis jetzt hat der Stick alle Aufgaben ohne Murren verrichtet.

Januar 4, 2009 Posted by | Technik | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar