Silberschweif

Variatio delectat

Die Bedeutung des P-O Fits im Personalmarketing

Dank Joachim Diercks von Cyquest hatte ich die Möglichkeit, einen Gastbeitrag im „Recrutainment-Blog zu beizusteuern. Thema: Die Bedeutung des Person-Organization Fits (P-O Fit) für das Personalmarketing bzw. Employer Branding. Ein Thema, das in Deutschland sowohl wissenschaftlich wie auch in der Praxis, stark vernachlässigt wird.

Mehr zum P-O Fit von mir und allgemein:
Person-Organization Fit im Überblick
Literaturtipps

Januar 6, 2010 Posted by | Employer Branding, HR-PR, Personalmarketing, wissenschaftlich | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Podcasting im Bildungskontext

Oft, leider allzu oft, verschwindet das, was man während des Studiums erarbeitet hat, in der heimischen oder universitären Schublade; seien es Hausarbeiten, Essays oder ganze Abschlussarbeiten.

Die Nutzung Neuer Medien in der Hochschullehre kann hier (zum Teil) Abhilfe schaffen. Seminarbegleitende Blogs, Video-Aufzeichnungen oder auch im Netz zur Verfügung gestellte Podcasts dienen dazu, die von Studierenden „hergestellten“ Arbeiten und Produkte dauerhaft anderen zugänglich zu machen (natürlich kann es trotzdem sein, dass gewisse Medienproduktionen in der Unendlichkeit des Webs verschwinden …).

Gerade eben habe ich wieder festgestellt, wie nützlich es sein kann, wenn Dozenten und Professoren darauf achten, diese neuen Formen der studentischen Leistungserbringung in ihre Seminare einzubauen. Ein Freund, der an der macromedia hochschule für medien und kommunikation den Masterstudiengang „Medien und Kommunikationsmanagement“ studiert, erzählte mir, dass in der ersten Vorlesung im Fach „Kommunikationstheorie“ ein Podcast von Tamara, Astrid und mir den anwesenden Studierenden vorgespielt wurde. Der Podcast entstand im Rahmen des Masterseminars „Konstruktivismus – ein interdisziplinäres Paradigma“ von Prof. Gabi Reinmann des Studiengangs „Medien und Kommunikation“ an der Universität Augsburg. Er beschäftigte sich mit dem Philosophen und Kommunikationswissenschaftler Siegfried J. Schmidt und dessen konstruktivistischen Theorien.

Wer reinhören will, kann sich den Podcast hier anhören (und herunterladen).

Alle anderen im Seminar behandelten Konstruktivisten, wie Varela, Glasersfeld oder Stierlin, haben natürlich auch einen Podcast spendiert bekommen, in dem die anfangs möglicherweise komplexe erscheindenden Gedankengänge der Wissenschaftler einfach erklärt werden. Fast wie bei der Sendung mit Maus … 😉 Hier gibt’s den Gesamtkatalog der Konstruktivismus-Podcasts zum Download.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf den Blog zum Seminar verweisen. Dort wurde Peter Bieris Buch „Das Handwerk der Freiheit“ besprochen. Dazu habe ich bereits hier mehrfach berichtet.

P.S. Einen Eintrag von Tamara zum Podcast findet sich übrigens hier.

Oktober 24, 2009 Posted by | wissenschaftlich | , , , , , , | 1 Kommentar

Was Arbeitgeber attraktiv macht

Die Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber hängt für die Masse potenzieller Bewerber von zahlreichen Faktoren ab. Diese unterscheiden sich je nach Geschlecht, Studienrichtung und Alter. Dennoch kann man eine Reihe von Attraktivitätsfaktoren benennen, die (mit) entscheidend für die Arbeitgeberwahl sind (siehe dazu auch die Studien von trendence und Universum)

Zu wissen, welche Faktoren dies bei den eigenen Zielgruppen sind, sie mit den tatsächlichen Gegebenheiten im Unternehmen abzugleichen und dann authentisch und zielgruppenspezifisch zu kommunizieren, darin liegt ein Schwerpunkt der täglichen Personalmarketing-Arbeit.

Vor diesem Hintergrund habe ich auf dem Personalmarketingblog der Personalberatung humancaps consulting zwei Artikel verfasst, die sich möglichen Attraktivitätsfaktoren (theoretisch) nähern und die Chancen eines Social Media Personalmarketings bei der Kommunikation eben dieser Faktoren beleuchten.

Im Übrigen wird meine Forderung, die Zielgruppen (z.B. Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure im Falle der Automobilindustrie) individuell anzusprechen und dabei den Person-Organization Fit (siehe zum P-O Fit auch hier) in der HR-PR zu berücksichtigen, von einer aktuellen Studie der Macromedia Hochschule bestätigt:

An dieser Stelle geht mein Dank an Hr. Lutz Altmann, Geschäftsführer von humancaps, für die Möglichkeit, die Artikel auf dem Personalmarketingblog zu veröffentlichen.

P.S. Ebenfalls lesenswert: Der Artikel Social Media Personalmarketing – alter Wein in neuen Schläuchen (Teil 1 und Teil 2), an dem ich nicht gerade unbeteiligt war 🙂 Dasselbe gilt auch für den Twitter-Account @Allianz_Kai, der am 30.11.2009 zum Aufmacher (!) in der Wirtschaftswoche (siehe hier) avancierte. Wenn das mal nicht geil ist! 🙂

Oktober 11, 2009 Posted by | Employer Branding, HR-PR, Personalmarketing, wissenschaftlich | Hinterlasse einen Kommentar

Beweis: Debatte um Killerspiele von ideologisierter Politik bestimmt

Nur allzu gern wird in politischen Talkshows, zuletzt bei Maybrit Illner, ein direkter Zusammenhang zwischen Medien- bzw. virtueller Gewalt und menschlichem Verhalten hergestellt. Es geht aber noch schlimmer: So behauptete zuletzt Uwe Schünemann (CDU), Innenminister des Landes Niedersachsen, dass man überhaupt keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema bräuchte, denn der normale Menschenverstand sage einem, dass Spiele, in denen mit Kettensägen Arme und Köpfe abgetrennt werden, nicht gut für die Jugend seien. Als Beleg für die Öffentlichkeit, dass er sich anscheinend mit der Thematik „tiefgründig“ auseinandergesetzt hat, zog er aus seiner Anzuginnentasche eine CD und behauptete, dass das Spiel auf dieser CD alle seine Aussagen untermauern könne. Ah ja.

Punkt 1: Mir ist kein Spiel bekannt, in dem man Menschen oder Menschen ähnlichen Wesen Gliedmaßen abtrennen könnte und in sich Deutschland im freien (legalen) Verkauf befindet. Zwei Spiele, Manhunt und Soldier of Fortune, erfüllen Schünemanns verallgemeinernde Aussage zwar, diese sind hierzulande aber entweder beschlagnahmt (der Gerichtsbeschluss des Amtsgerichts München zur Beschlagnahmung von Manhunt wurde 2005 umgesetzt) oder indiziert (hier beziehe ich mich auf die Dreamcast-Version. Die PC- und Mac-Versionen sind in Deutschland zensiert). So viel dazu.

Punkt 2: Die CD, die Herr Schünemann aus seiner Tasche zog, wies keinerlei gedruckte Beschriftung auf. Er wird doch wohl nicht eine Raubkopie eines in Deutschland auch noch verbotenen oder indizierten Titels mit sich herumgetragen und im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt haben …? Würde erstes Szenario zutreffen, hätte er sich zweifach strafbar gemacht. Nämlich der Urheberrechtsverletzung und dem Besitz eines verbotenen Mediums.

Punkt 3: Zur Wirkung von gewalthaltigen Computer- und Videospielen sei nur soviel gesagt: „Auf erkenntnistheoretischer Ebene besteht unter Wissenschaftlern weithin Einigkeit, dass es in Hinblick auf die mediale Welt keine direkten Wirkungen von dieser auf die reale Welt gibt, egal, ob die Inhalte gewaltorientiert sind oder nicht“ (Fehr & Fritz, 2003).

Punkt 4: Laut dem Wikipedia-Eintrag über Uwe Schünemann (hier), ließ er sich durch den diskussions- und journalistisch sowie wissenschaftlich fragwürdigen Frontal 21-Bericht aus dem Jahr 2006 dazu inspierieren, „Killerspiele“ zu verbieten. Herr Schünemann hat sich wohl also noch nie selbst intensiv in wissenschaftlicher Weise mit der Thematik der Medienwirkungsforschung auseinandergesetzt, sondern „plappert“ – salopp gesagt – nur nach, was andere ihm vorgeben. Das ist natürlich einerseits sehr bedauerlich angesichts der Tatsache, dass man von gewählten Volksvertretern einen „passenden Umgang“ mit allen Themen der öffentlichen Agenda erwarten darf. Zum anderen zeigt Schünemanns Auftreten nur, dass gerade die öffentliche (politische) Debatte um Killerspiele „von politischem Opportunismus“ bestimmt ist. Zu diesem Schluss kommt eine Metanalayse amerikanischer Psychologen (hier). Neben der Tatsache, dass in wissenschaftlichen Arbeiten, die die Wirkung von Gewaltspielen untersuchen wollen, die Variable „Aggression“ bzw. „gewalttätiges Verhalten“ nicht adäquadt operationalisiert wird und Drittvariablen, die ebenso als Determinaten des Verhaltens dienen können, nicht berücksichtigt werden (übrigens ein typisches Phänomen der Laborexperimente), würden diese kritikwürdigen Ergebnisse oft genau deswegen zustande kommen, weil sich die Politik selbst aufgrund bestimmter ideologischen Vorgaben innerhalb der Partei bzw. der politischen Richtung gewisse Ergebnisse erhofft. Gräbner (2009), der zu dieser Metanalyse im Portal Telepolis einen Artikel verfasste (hier), kommt zum Schluss:
“[Die Forscher] befürchten nämlich, dass viele Studien zu Mediengewalt und Aggression vor allem aufgrund ideologischer oder politischer Anschauungen durchgeführt werden. Zufällig vereinten sich hier die Agenden konservativer und linker Kreise zu einem ‚Perfect Storm‘ des politischen Opportunismus. Wissenschaftlicher Dogmatismus, meinen Ferguson und Kilburn, habe die Fähigkeit der Science-Community beschädigt, dieses Forschungsgebiet kritisch zu betrachten. Wenn das Ziel der Gesellschaft in einer Verminderung von Gewalt bestehe, solle man sich wissenschaftlich, politisch und ökonomisch doch besser und effizienter mit anderen Bereichen befassen.“

April 2, 2009 Posted by | Gaming, wissenschaftlich | , , , , | 2 Kommentare

Literaturtipps

Wer sich für Themen wie Marketing, Employer Branding, Personalmarketing, Arbeitgeberattraktivität, Person-Organization Fit (bzw. Person-Environment, Person-Job Fit etc.), Wertorientierungen und Wertewandel sowie für Job Search bzw. Job Choice (Berufs- und Arbeitgeberwahltheorien) interssiert, dem seien an dieser Stelle einige Literaturtipps ans Herz gelegt, anhand derer man einen sehr guten Einblick in die jeweilige Thematik bekommt:

  • Marketing –> hier
  • Employer Brand(ing) / Personalmarketing –> hier
  • Arbeitgeberattraktivität –> hier
  • Person-Organization Fit –>hier (siehe auch diesen älteren Post)
  • Werte/Wertorientierungen/Wertewandel –> hier
  • Job Search und Job Choice –> hier

Wer sich nun fragt, wie ich auf darauf gekommen bin: Die hier online gestellte Literatur ist ein Auszug aus der verwendeten Literatur, die im Rahmen meiner Masterarbeit an der Universität Augsburg Verwendung fand. Wer im Übrigen weitere Tipps, vor allem bezüglich des Person-Organization Fit, hat, kann mir gerne eine Mail schreiben bzw. hier einen Kommentar posten!

Übrigens: Einen interessanten Versuch startet die Deutsche Employer Branding Akademie (DEBA) mit employerbranding.org. Dort wird auf Open Source-Basis versucht, eine Kontextbibiliographie rund um das Thema Employer Branding aufzubauen. Es stehen schon einige interessante Literaturhinweise im System, die überdies noch – ganz Web 2.0-like – auf ihre Brauchbarkeit gerankt werden können. Hier gibt’s den Link.

März 31, 2009 Posted by | Privat, wissenschaftlich | , , , , , , , , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Killerspiele – die ewige Debatte

Nach dem schrecklichen Amoklauf eines jungen Mannes/Jugendlichen am gestrigen Tag in einer Realschule im baden-württembergischen Winnenden hatte ich bereits die Befürchtung, dass die Medien – über alle Sender und Zeitungen hinweg – das Thema „Killerspiele“ als eine der Ursachen für diese Bluttat aufgreifen.

Lang hat es nicht gedauert: Bereits am frühen Abend gab es dann erste Berichte, in denen das (mutmaßliche) Umfeld und Leben des 17-Jährigen Tim K. dargestellt wurde – schüchtern, keine Freunde/Freundin und natürlich besaß er „Killerspiele„.
WEB.de – zugegebenermaßen nicht gerade als Meinungsführer und hoch investigatives Nachrichtenmedium bekannt – treibt es dann ganz plakativ auf die Spitze mit der Überschrift „Amokläufer von Winnenden besaß Killerspiele“ (hier).

Ich möchte an dieser Stelle nicht im großen Stil die Argumente aufführen, die einen ursächlichen monokausalen Wirkungszusammenhang zwischen dem Spielen gewalthaltiger Video- und Computerspiele und dem menschlichem Verhalten ausschließen, sondern lediglich auf einige (meiner) Blogeinträge bzw. Abschluss-/Doktorarbeiten verweisen, in denen einiges zu diesem Thema geschrieben steht:

Ladas, M. (2002): Brutale Spiele(r)? Wirkung und Nutzung von Gewalt in Computerspielen. Frankfurt a.M.: Peter Lang (hier gibt’s den Abstract, hier den Link zum Buchkauf).

– Rötzer, F. (2003): Virtuelle Welten – reale Gewalt. Hannover: Verlag Heinz Heise (hier der Link zum Buchkauf).

– Hausmanninger, T. & Bohrmann, T. (2002): Mediale Gewalt. München: W. Fink (hier der Link zum Buchkauf).

Hahn, D. (2007): Killerspielartikel in der Videospielfachpresse – zur Wirkung gewalthaltiger Texte. w.e.b.Square, 02/2007. (hier)

weitere Abschlussarbeiten finden sich im Portal „gamesscience“ (hier)

Fünf Irrtümer über Computerspiele (hier), Blog des Soziologen Benedikt Köhler (Twitter-Account).

Killerspiele: ein Schwarz-Weiß-Denken (hier)

Killerspiele machen aggressiv und friedfertig (hier)

Ebenfalls beachtenswert, um sich tiefer und wissenschaftlicher in die Materie einzuarbeiten, sind z.B. Publikationen von Fritz und Fehr (u.a. hier). Natürlich ist das alles beileibe nicht vollständig, dient aber evtl. dazu, sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Ein Blick in die Literaturverzeichnisse der Doktor- bzw. Abschlussarbeiten hilft, weitere relevante Quellen zu finden.

UPDATE: Die CDU-/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag veröffentlichte heute eine Pressemitteilung (hier), in der wieder einmal für ein noch strengeres Jugendschutzgesetz plädiert wird. Vor allem geht es der Union um eine härtere Bewertung hinsichtlich der Altersfreigaben von Computer- und Videospielen. Offensichtlich scheint man bei der lieben Union vergessen zu haben, dass Deutschland bereits das strengste Jugendschutzgesetz und die bindensten Regeln bezüglich des Verkaufs von elektronischen Spielen in der Europäischen Union hat. Und? Was hat das bisher gebracht? Offensichtlich nicht viel. Was bedeutet das? Ich behaupte, ein strengeres Gesetz führt garantiert nicht dazu, derartige Taten zu verhindern.
Vielleicht sollte sich die Union lieber damit beschäftigen, die Anzahl an Schulpsychologen zu erhöhen bzw. diese Leute besser zu schulen. Eventuell wäre dann die Chance größer gewesen, hinter die Fassade von Tim K. zu blicken …

März 12, 2009 Posted by | Gaming, Politik, wissenschaftlich | , , , , , , , , | 6 Kommentare

Paper über Social Networks und Web 2.0

Ich bin gerade auf eine Sammlung interessanter Paper zu den Themen Social Networks und Web 2.0 gestoßen, die im Rahmen der World Wide Web Conference 2009 veröffentlicht wurden.
Wen es interssiert, kann hier einen Blick darauf werfen.

Februar 25, 2009 Posted by | wissenschaftlich | , , | Hinterlasse einen Kommentar

w.e.b.Square Imagefilm

w.e.b.Square, die studentische Online-Zeitschrift für Wissensmanagement und E-Learning unter Bildungsperspektive, bietet zahlreiche Artikel, Haus- und Abschlussarbeiten (Bachelor/Master), die sehr gut bewertet wurden und trägt somit zum Wissensaustausch unter allen Studierenden bei.

Was w.e.b.Square damit für den gesamten universitären Alltag bedeuten kann, ist im folgendem Imagefilm zu sehen. Warum es dafür gleich einen ganzen Film braucht? w.e.b.Square steht im Finale des European E-Learning Awards (eureleA). Dort gilt es, Projekte auf nur zwei Folien darzustellen – das Einbinden eines (kurzen) Videobeitrags ist jedoch erlaubt. Mehr dazu auf Sandras Blog (hier) bzw. auf der Homepage des Instituts für Medien und Bildungstechnologie (IMB).

Februar 14, 2009 Posted by | wissenschaftlich | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nintendo @ didacta

Auf der diesjährigen „didacta – die bildungsmesse“ in Hannover (10.-14. Februar) wird auch der Videospielhersteller Nintendo anwesend sein. Dabei präsentiert man an einem eigenen Stand laut eigener Aussage „lernorientierte Videospiele“.
Dem Messestandprogramm nach zu urteilen werden zumeist Sprach- und Mathespiele vorgestellt, die für das außerschulische Lernen geeignet sein sollen. Zudem möchte man den Besuchern Einblicke über didaktische Möglichkeiten eines Einsatzes von Videospielen im Unterricht bieten.
Abgerundet wird das Programm, das im Übrigen wie ein Stundenplan aufgebaut ist (Sprachstunde, Mathestunde etc.), durch eine Präsentation von Wii Fit (Titel: Wii Fit sind unsere Schüler? – Sportunterricht einmal anders) – unter anderem mit Diplom-Sportlehrern der TU München.

Mir als alter Videospielfan geht da natürlich auf der einen Seite ein Herz auf, dass es Videospielen immer mehr gelingt, sich eine festen und vor allem akzeptierten Platz in der Gesellschaft (bzw. Wissenschaft) zu verschaffen. Andererseits wäre ich auch froh, wenn man von Nintendo mal wieder „richtige“ Spiele geliefert bekäme. Wii Music und das x-te Gehirn-Jogging können Mario, Link, Dinkey Kong etc eben nicht ersetzen!

Davon abgesehen finde ich es interessant zu beobachten, wie Nintendo es erst geschafft hat, überproporational viele weiblichen Spieler und ältere Menschen für das Thema Videospiele mittels der Konsolen Wii und Nintendo DS zu begeistern. Und sich nun daran macht, Videospiele als Lernmittel zu etablieren – was wiederum eine neue Käuferschicht anlocken könnte. Dahinter steckt natürlich kein nicht nur ein heres Ziel, sondern knallharte ökonomische Planungen, die auf Profitmaximierung fußen. Das darf man dabei nie aus den Augen verlieren!

Februar 4, 2009 Posted by | Gaming, Nintendo, wissenschaftlich | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Uni Augsburg siegt

Um genau zu sein hat das Institut für Medien und Bildungstechnologie (IMB) an der Universität Augsburg einen Preis eingeheimst. Und zwar den Deutschen E-Learning-Innovations- und Nachwuchs-Award (D-ELINA). Ausgezeichnet wurde das Augsburger „Begleitstudium Problemlösekompetenz“ des Studiengangs Medien und Kommunikation.

Gratulation (vor allem an Tom!) auch von meiner Seite! Eine wirklich tolle Sache!

Hier (IMB), hier (Sandra) und hier (Tara) wurde darüber bereits berichtet. Und auch Alex widmete dem Augsburger Sieg einen Artikel in seinem Blog.

Februar 4, 2009 Posted by | wissenschaftlich | , , , , | 3 Kommentare