Silberschweif

Variatio delectat

Nein zum Generalverdacht

In der gestrigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung äußerte sich Sebastian Edathy (SPD) (hier geht’s zu seiner Website), der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, im Artikel „Schonzeit für Schützen“ (hier) über den Sinn bzw. Unsinn einer möglichen Verschärfung des Waffenrechts. Die SZ zitiert ihn mit folgenden Worten:

„[Es wäre falsch, die] hohe Mehrheit der legalen Waffenbesitzer, die sich korrekt verhält, unter Generalverdacht zu stellen. Das wäre unangemessen und unfair.“

Das sehe ich genauso – allerdings sollte das in gleichem Maße für die Vielzahl an Video- und Computerspielern gelten, die nun sowohl von Seiten der Poltik als auch von den Medien unter eben diesem Generalverdacht stehen. Es sollte langsam in die Köpfe der Politiker, dass auch Gamer potenzielle Wähler sind – gerade wenn wir von „Killerspielen“ sprechen, die i.d.R. erst ab 18 Jahren freigegeben sind und somit ein wahlberechtigtes Klientel ansprechen.

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März 26, 2009 - Posted by | Gaming, Politik | , , , ,

1 Kommentar »

  1. […] die ich bisher dazu gelesen hab stammt aus einem Blog von Dominik A. Hahn. Dort heisst es in einem Artikel zu einem Zitat von SPD Mitglied Sebastian Edathy (”[Es wäre falsch, die] hohe Mehrheit der […]

    Pingback von Von Spielern und Sportschuetzen « Killerspieldebatte | April 1, 2009 | Antwort


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