Silberschweif

Variatio delectat

Überrascht

In der aktuellen Ausgabe der Videospielfachzeitschrift „MAN!AC“, welche im übrigen aus dem beschaulichen Mering bei Augsburg stammt, ist ein sehr interessantes 4-Seiten-Interview (S.86-89) mit den in der Spielergemeinde oftmals verfluchten Prof. Dr. Christian Pfeiffer.

Dabei, so scheint es mir, geht er durchaus differenziert mit der Materie „virtuelle Gewalt“ und deren Auswirkungen auf die Spieler, insbesondere Jugendliche, um. Zudem erklärt er seine empirische (meist quantitative) Herangehensweise, welche, sofern sie tatsächlich so angewandt wird, beeindruckt und sehr sorgfältig ist.

Bisweilen gibt er allerdings einige Aussagen von sich („Meinen Geschwistern war es zu langweilig, mit mir immer in Filme ab 6 Jahren zu gehen und so haben sie mich mitgeschleift in Filme ab 12 oder ab 16. Das hat mir nicht gut getan, ich hatte lange Albträume von den Filmen.“), die zwischen rührselig und lächerlich schwanken.

Interessant aber seine Aussage/Behauptung, Herr Prof. Dr. Fritz, Medienpädagoge der FH Köln, werde von Electronic Arts bezahlt und richte dementsprechend seine Forschung darauf aus, gewalthaltige Spiele aus wissenschaftlicher Perspektive als unbedenklich einzustufen. Zudem arbeite Fritz nicht wissenschaftlich und schreibe seine Argumente aus purem Bauchgefühl heraus.

Was heißt das für uns? Immer kritisch bleiben – egal wer was sagt!

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März 4, 2008 - Posted by | Gaming, wissenschaftlich | , , , ,

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