Silberschweif

Variatio delectat

Farbenspiel

Man mag über die, um mit Kurt Becks Worten zu sprechen, „so genannte Linke“ denken wie man will, aber seit der Hessen-Wahl ist eines klar: Einfach aus der politischen Landschaft streichen lässt die „neue“ Partei links der SPD in absehbarer Zukunft nicht. Dies macht eines notwendig: das Überdenken festgefahrener Parteienbündnisse. Die Zeiten in denen die Grünen nur mit Rot, die Gelben nur mit Schwarz (Ausnahmen wie die sozial-liberale Regierung Ende der 60er blieben eben solche) koalierten, sind wohl endgültig vorbei. Nicht erst seit die Grünen heftig mit der Hamburger CDU kokettieren … oder ist es andersherum? Man denke nur an die rot-rote Berliner Regierung.Dahingehend könnte auch der Becksche Vorstoß in Sachen Anbandelung mit der Linken gedacht gewesen sein. Er wollte vielleicht sich und seiner Partei für die Zukunft (und damit muss nicht die kommende Bundestagswahl gemeint sein) alle Wege offen halten. Damit wäre die SPD wohl die einzige Partei Deutschlands, die sich nicht von Vornherein gegen irgendwelche Koalitionen, mögen sie auch noch so bunt sein, gestellt hat. Die Grünen könnten da ja arg in Zugzwang kommen. Oder aber: Die SPD macht sich damit beliebig und verliert an Profilschärfe. Aber genau das kann sie sich in der Umklammerung zwischen Mitte und Links nicht leisten.

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März 3, 2008 - Posted by | Politik | , , ,

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