Umfrage zur Masterarbeit – audi.de/karriere in neuem Glanz
Endlich ist es soweit. Und dieses „endlich“ bezieht sich auf zwei Dinge, die mir beide am Herzen liegen.
Zum einen erstrahlt die Internetpräsenz audi.de in neuem, und wie ich finde sehr coolen und zum Unternehmen passenden Glanz, zum anderen steht seit dem heutigen Relaunch der kompletten Website bzw. auch der speziellen Karriereseite auch meine große Online-Umfrage zu Bewerbererwartungen und Berufsorientierungen von Studierenden, AbsolventInnen und Professionals online. Und das direkt auf der Startseite von audi.de/karriere.
Ich hoffe, dass sich ca. 300 Personen aus diesen Zielgruppen dazu hinreißen lassen, an der Umfrage, die etwa 15 Minuten dauert, teilzunehmen. Umsonst soll das ja auch nicht sein. Immerhin sponsort die AUDI AG die Umfrage mit zwei Tankgutscheinen im Wert von je 240 Euro. Mitmachen lohnt sich also.
Hintergrund der Masterarbeit ist es herauszufinden, welche Wertorientierungen und davon abgeleitet welche Attraktivitätsfaktoren potenzielle Bewerber/Mitarbeiter als wichtig erachten und welche Berufsorientierungen diese aufweisen.
Auf Basis dieser Informationen ist es möglich,
1. die Kernattraktivität der AUDI AG (im Vergleich zu anderen Arbeitgebern) zu bestimmten,
2. die Schwachstellen, die sich aus der Differenz zwischen Bedürfnissen und Erwartungshaltungen gegenüber Audi hinsichtlich der Befriedigung dieser Bedürfnisse ergeben, ersichtlich zu machen und
3. die Kommunikationsinhalte des Personalmarketing zielgruppenindividuell gestalten bzw. anzupassen,
um letzten Endes die Attraktivität der AUDI AG als Arbeitgebermarke (Employer Brand) und daraus folgend die Wahrscheinlichkeit der Organisationswahlentscheidung qualifizierter und möglicher Mitarbeiter von morgen „Pro Audi“ zu erhöhen.
Weitergedacht haben die aus der Studie gewonnenen Informationen natürlich auch Auswirkungen auf die Organisationsentwicklung bzw. das Personalmanagement. Weiß ich über die Wert- und Berufsorientierungen meiner Mitarbeiter Bescheid, kann ich den organisationalen Rahmen (grob gesagt das Arbeitsumfeld) so gestalten, dass sich das Commitment und die Motivation und daraus abgeleitet die Leistung meiner Mitarbeiter erhöht.
Gleichzeitig kann ich mittels Längsschnittbefragungen nach dem unmittelbaren Eintritt in das Unternehmen, nach einem, zwei, drei etc. Jahren Aufschluss darüber erhalten, wie sich das Bild, das die Mitarbeiter von Audi als Arbeitgeber haben, im Laufe der Zeit verändert hat und ob sich Verschiebungen in der Präferenz bestimmter Attraktivitätsmerkmale (z.B. in der Dimension Work-Life-Balance vs. beruflicher Aufstieg) ergeben haben.
Wer zur Umfrage bzw. allgemein zu Masterarbeit Fragen hat, kann mich gerne kontaktieren.
Ich bin jedem dankbar, der sich an der Umfrage beteiligt und mich in meiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit unterstützt!
Also entweder auf audi.de/karriere oder direkt dem Link zur Umfrage folgen. Danke!
UPDATE: Die Umfrage ist heute, am 16.01.09, geschlossen worden. Danke an alle, die sich beteilgt haben. Die Anzahl kann sich sehen lassen!
Masterarbeit v0.1 alpha
Es gibt Fortschritte in meinen Planungen zur bevorstehenden Masterarbeit. Im Oktober möchte ich loslegen – bis dahin muss das Thema, die Gliederung und Methodik stehen. Dazu war ich vorgestern bei meinem ehemaligen Praktikanten-Arbeitgeber: der AUDI AG. Dummerweise bin ich jetzt verwirrter als zuvor. Vielleicht weil ich die Qual der Wahl habe, denn es stehen zwei Themen zur Disposition.
Einmal Anzeigen, Broschüren und Internetseiten auf ihre Nutz- und Lesbarkeit hin zu überprüfen, z.B. unter anderem mit der Eyetracking-Methode. Auf diese Idee bin ich während des sehr guten „Readability und Usability“-Seminars im Wintersemester 2007/08 von Dr. Anikar Haseloff gekommen.
Und zum Zweiten bestehende Kommunikations- und Recruitingmaßnahmen zur gezielten und erfolgreichen Ansprache von Professionals, also berufserfahrenen Fachkräften, zu prüfen und mittels qualitativen und quantitativen Methoden „neue“ bzw. anders gestaltete Maßnahmen zu entwickeln. Darunter ist auch das Personalmarketing-Thema „Attraktiver Arbeitgeber“ zu sehen, welches man ebenfalls genauer unter die Lupe nehmen könnte. Sprich, sind die in den bekannten Studien wie trendence und Universum dargestellten Attraktivitätsfaktoren tatsächlich ausschlaggebend für die Arbeitgeberwahl? Wonach richten sich Professionals aus? Welche Medien, welche Informationsmittel zur Arbeitgebersuche nutzen sie? Welche Motivationen treiben Professionals bei der Suche nach einem potenziellen Arbeitgeber an?
Letztendlich könnte man mit der Arbeit auch einen Beitrag zum anhaltenden Fachkräftemangel leisten, denn damit wird auch beantwortet, wie man den vielzitierten „war for talents“ – in diesem Fall sind es eben „experienced talents“ – gewinnen oder zumindest erfolgreich bestreiten kann.
Ich denke, man sieht, in welche Richtung ich tendiere, obwohl ich die finale Entscheidung noch nicht getroffen habe. (An dieser Stelle übrigens ein großes Danke und einen dicken Kuss an dich, mein Schatzen!)
Aber sowohl theoretisch als auch von der praktischen Umsetzbarkeit und vom letztendlichen unternehmerischen Nutzen erscheint mir das Professionals-Thema als – um bei der Wortwahl zu bleiben – attraktiver.
Auf jeden Fall möchte ich mich bei Katrin und bei Nick für die Möglichkeit dort die Masterarbeit zu schreiben bedanken.
Als Nächstes entwerfe ich eine Grobgliederung sowie ein Exposé, aus dem die Relevanz, die Herangehensweise und die Ziele der Masterarbeit hervorgehen. Das ist nicht nur für mich als gedanklicher Anker gut zu gebrauchen, sondern vorrangig für meinen Betreuer in Ingolstadt gedacht.
Außerdem auf der Agenda: zwei „willige“ Profs, die sich mir und des Themas annehmen – und: überhaupt die konkrete Ausformulierung desselben!
(Nackte) Tatsachen
Pünktlich zum Start des Sommersemesters 2008 gibt es wieder eine frische, große Portion presstige. Leider ohne mich als Chefredakteur
Die Qualität wurde jedoch gewahrt
Das größte studentische Hochschulmagazin Bayerns bietet auch in seiner neunten Inkarnation ein Füllhorn an Studi-relevanten und vor allem interessanten Themen.
Titel der presstige #9 ist ein ausführlicher Beitrag über die Verwendung der Studienbeiträge – auch gern fälschlicherweise als „Studiengebühren“ bezeichnet. Interviews und Campusumfragen runden das Coverthema ab. Daneben gibt’s weitere Highlights: Martina Wengenmeir hat sich undercover im Augsburger Speed-Dating versucht, der neue Oberbürgermeister der Fuggerstadt, Kurt Gribl, stand Rede und Antwort und auch der Schdoinerne Ma (Hier gibt es die wahre Geschichte zum Steinernen Mann) konnte seine Klappe nicht halten: Sowohl der Neu- als auch der Alt-OB bekommen nachmals kräftig ihr Fett ab. Natürlich darf ein aktueller Happy Hour Guide nicht fehlen, der übrigens auch in einer sensationellen Google Maps-Version hier zu finden ist.
Zu haben ist presstige #9 seit 30.04. auf dem Campus der Uni und FH Augsburg – oder in Kürze auf www.presstige.org.
P.S. Weshalb die Überschrift „Nackte Tatsachen“ heißt, hätte ich gern mit dem Coverbild gezeigt. Leider kann ich es gerade nicht hochladen. Erst heute abend!
UPDATE: Jetzt endlich auch mit Bild!
Warum blogst Du?
Warum tust du es? Und deine Freunde und Bekannte auch? Warum tue ich es? Was? Ja, bloggen eben!
Dieser und weiteren interessanten Fragen geht Tamara Bianco in ihrer Masterarbeit an der Universität Augsburg nach. Daher die Bitte an alle: Unterstützt Tamara durch die Beantwortung dieses kurzen Fragebogens. Dauer: knapp zehn Minuten.
Wer sich schon mal ein Bild von der ungefähren Richtung der Masterarbeit machen will, kann sich hier den Arbeitsbericht von Tamara Bianco an der Professur für Medienpädagogik in Zusammenarbeit mit Prof. Gabi Reinmann durchlesen. Die Masterarbeit knüpft daran inhaltlich an und erweitert das Themenspektrum um einige weitere Aspekte.