Silberschweif

Gaming, Uni und so

Masterarbeit v0.1 alpha

Es gibt Fortschritte in meinen Planungen zur bevorstehenden Masterarbeit. Im Oktober möchte ich loslegen – bis dahin muss das Thema, die Gliederung und Methodik stehen. Dazu war ich vorgestern bei meinem ehemaligen Praktikanten-Arbeitgeber: der AUDI AG. Dummerweise bin ich jetzt verwirrter als zuvor. Vielleicht weil ich die Qual der Wahl habe, denn es stehen zwei Themen zur Disposition.

Einmal Anzeigen, Broschüren und Internetseiten auf ihre Nutz- und Lesbarkeit hin zu überprüfen, z.B. unter anderem mit der Eyetracking-Methode. Auf diese Idee bin ich während des sehr guten „Readability und Usability“-Seminars im Wintersemester 2007/08 von Dr. Anikar Haseloff gekommen.

Und zum Zweiten bestehende Kommunikations- und Recruitingmaßnahmen zur gezielten und erfolgreichen Ansprache von Professionals, also berufserfahrenen Fachkräften, zu prüfen und mittels qualitativen und quantitativen Methoden „neue“ bzw. anders gestaltete Maßnahmen zu entwickeln. Darunter ist auch das Personalmarketing-Thema „Attraktiver Arbeitgeber“ zu sehen, welches man ebenfalls genauer unter die Lupe nehmen könnte. Sprich, sind die in den bekannten Studien wie trendence und Universum dargestellten Attraktivitätsfaktoren tatsächlich ausschlaggebend für die Arbeitgeberwahl? Wonach richten sich Professionals aus? Welche Medien, welche Informationsmittel zur Arbeitgebersuche nutzen sie? Welche Motivationen treiben Professionals bei der Suche nach einem potenziellen Arbeitgeber an?
Letztendlich könnte man mit der Arbeit auch einen Beitrag zum anhaltenden Fachkräftemangel leisten, denn damit wird auch beantwortet, wie man den vielzitierten „war for talents“ – in diesem Fall sind es eben „experienced talents“ – gewinnen oder zumindest erfolgreich bestreiten kann.

Ich denke, man sieht, in welche Richtung ich tendiere, obwohl ich die finale Entscheidung noch nicht getroffen habe. (An dieser Stelle übrigens ein großes Danke und einen dicken Kuss an dich, mein Schatzen!)

Aber sowohl theoretisch als auch von der praktischen Umsetzbarkeit und vom letztendlichen unternehmerischen Nutzen erscheint mir das Professionals-Thema als – um bei der Wortwahl zu bleiben – attraktiver.

Auf jeden Fall möchte ich mich bei Katrin und bei Nick für die Möglichkeit dort die Masterarbeit zu schreiben bedanken.

Als Nächstes entwerfe ich eine Grobgliederung sowie ein Exposé, aus dem die Relevanz, die Herangehensweise und die Ziele der Masterarbeit hervorgehen. Das ist nicht nur für mich als gedanklicher Anker gut zu gebrauchen, sondern vorrangig für meinen Betreuer in Ingolstadt gedacht.
Außerdem auf der Agenda: zwei „willige“ Profs, die sich mir und des Themas annehmen – und: überhaupt die konkrete Ausformulierung desselben!

Mai 2, 2008 Verfasst von Dominik | wissenschaftlich | , , , , , , , , , | Keine Kommentare

Warum blogst Du?

Warum tust du es? Und deine Freunde und Bekannte auch? Warum tue ich es? Was? Ja, bloggen eben!
Dieser und weiteren interessanten Fragen geht Tamara Bianco in ihrer Masterarbeit an der Universität Augsburg nach. Daher die Bitte an alle: Unterstützt Tamara durch die Beantwortung dieses kurzen Fragebogens. Dauer: knapp zehn Minuten.
Wer sich schon mal ein Bild von der ungefähren Richtung der Masterarbeit machen will, kann sich hier den Arbeitsbericht von Tamara Bianco an der Professur für Medienpädagogik in Zusammenarbeit mit Prof. Gabi Reinmann durchlesen. Die Masterarbeit knüpft daran inhaltlich an und erweitert das Themenspektrum um einige weitere Aspekte.

Mai 1, 2008 Verfasst von Dominik | wissenschaftlich | , , , , | Keine Kommentare

Spazieren feat. Denken

Gerade hab’ ich wieder mal festgestellt, wie gut es ist, einfach mal für eine Weile durch die Gegend zu latschen. So ganz ohne iPod, Tasche oder Palm. Ok, das Handy hatte ich dabei :)

Aber im Ernst: Man kann wunderbar nachdenken, reflektieren und sich mental auf kommende Aufgaben (Eingeweihte wissen, wovon ich rede) vorbereiten. Spazieren gehen ist quasi wie ein Weblog. Nur gesünder – vorausgesetzt man läuft nicht durch Feinstaubzonen.

Konnte mir aber in der Dämmerung zwischen Arbeitsamt, Plärrer und begradigter Wertach ein paar gute, sprich brauchbare (oder soll ich „viable“ sagen *g*) Gedanken zum presstige-Portfolio (Stichwort: Gliederung) und zur im Herbst/Winter anstehenden Masterarbeit (Stichwort: Themen) machen.

Februar 17, 2008 Verfasst von Dominik | Privat | , , , , | Keine Kommentare