1 1/2 Ritter – eine Warnung
Gut, ich bin jetzt nicht mit großen Erwartungen in den neuen Til Schweiger-Film hineingegangen. Allerdings hatte ich die Erwartung, wenigstens in regelmäßigen Abständen lachen oder wenigstens schmunzeln zu können.
Wenn man nun nach dem Sehen dieses Machwerks sagen muss, dass Herr Schweiger mit seinen ohnehin limitierten schauspielerischen Leistungen mit großem Abstand der beste Mime war, dann ist, so glaube ich, schon viel über die Qualität des Films gesagt.
Wobei das Wort „Qualität“ wohl von „Qual“ kommt. Denn eben diese ist neben vielen anderen, vor allem Thomas Gottschalk als König, an der Tagesordnung. Wer hat den denn in diese Rolle bzw. überhaupt in diesen Film gelassen. Seit den „Supernasen“ weiß man doch, dass er kein Schauspieler ist, wobei dieser Film mit Mike Krüger noch um ein Vielfaches besser ist als 1 1/2 Ritter.
Fortwährend werden belang- und leider meist lieblose Gags aneinandergereiht, so dass es eher bemüht und zwanghaft wirkt als lustig. Dass die Story nicht gut ist, war mir eh klar, aber dann kann ich diese doch wenigstens so erzählen, dass so etwas wie Spannung entsteht oder zumindest einen Höhepunkt. So etwas lernt man immerhin schon in der Grundschule. Da wird den Kindern mit Hilfe der „Spannungsbogenmaus“ erklärt wie Einleitung, Hauptteil und Schluss gestaltet sein müssen … Ach, ich vergaß: Til Schweiger kam über den Vorkindergarten wahrscheinlich nicht hinaus …
Ab und an rettet Rick Kavanian die Situation und läd zum verhaltenen Kichern ein – etwa drei Mal über 1 1/2 Stunden.
Fazit: Nicht reingehen, Geld sparen und sich dafür ein Super Spar Menü kaufen.
Update: Damit man mir nicht nachsagen kann, ich würde den Film nur schlechtreden, sei an dieser Stelle auf eine Audio-Rezension der Süddeutschen Zeitung verwiesen, die meist objektiv, im Tenor dem Film jedoch durchaus wohlwollend gegenübersteht: Rezension Süddeutsche Zeitung
Neue w.e.b.Square-Ausgabe online
Die wissenschaftliche Online Zeitschrift „w.e.b.Square“ (w.e.b. steht dabei für Wissensmanagement und E-Learning unter Bildungsperspektive) ist seit kurzem mit einer neuen (Weihnachts-)Ausgabe online frei für jedermann verfügbar.
Die aktuelle Ausgabe behandelt das Motto „Jedem das Seine: Der Siegeszug von Social Software und Web 2.0″ aus verschiedenen Blickwinkeln: Zum Beispiel untersucht die Bachelorarbeit von Julia Fink die Informationskompetenz von Studierenden hinsichtlich wissenschaftlicher Quellen. Tamara Biancos Masterarbeit widmet sich dagegen den Blogs und stellt sich im Thema die Frage: „Bloggen – Pflichtübung oder Passion?“.
w.e.b.Square entseht an der Universität Augsburg am Institut für Medien und Bildungstechnologie (imb) unter Federführung der Professur für Medienpädagogik.