Gerade hab’ ich wieder mal festgestellt, wie gut es ist, einfach mal für eine Weile durch die Gegend zu latschen. So ganz ohne iPod, Tasche oder Palm. Ok, das Handy hatte ich dabei
Aber im Ernst: Man kann wunderbar nachdenken, reflektieren und sich mental auf kommende Aufgaben (Eingeweihte wissen, wovon ich rede) vorbereiten. Spazieren gehen ist quasi wie ein Weblog. Nur gesünder – vorausgesetzt man läuft nicht durch Feinstaubzonen.
Konnte mir aber in der Dämmerung zwischen Arbeitsamt, Plärrer und begradigter Wertach ein paar gute, sprich brauchbare (oder soll ich „viable“ sagen *g*) Gedanken zum presstige-Portfolio (Stichwort: Gliederung) und zur im Herbst/Winter anstehenden Masterarbeit (Stichwort: Themen) machen.
Februar 17, 2008
Verfasst von
Dominik |
Privat |
Masterarbeit, presstige, Privat, Reflektieren, Spazieren |
Keine Kommentare
Am vergangenen Freitag habe ich zusammen mit einigen Freunden den Film “Der Krieg des Charlie Wilson” im Kino gesehen. Eigentlich hätte man sich denken können, dass bei einem solchen Staraufgebot (Tom Hanks, Julia Roberts, Philipp Seymour Hoffman) der Film auch gut werden würde. Aber irgendwie habe ich mir im Vorhinein keine großen Hoffnungen gemacht. Was wohl an der Thematik (der Einmarsch der Sovjets in Afghanistan und der verdeckte Krieg der USA, die die Afghanen mit Hilfe Pakistans, Israels, Saudi-Arabien und Ägypten mit Waffen ausgestattet haben) lag.
Umso erfreulicher war es, dass der Film zu keiner Sekunde langweilig war. Das Thema wurde sogar sehr amüsant umgesetzt. Die “Hauptschuld” dafür trug der geniale Philipp Seymour Hoffman, der in wunderbarer Weise einen schrulligen CIA-Agenten mit super trockenem Humor spielte. Etwas befremdlich fand ich das etwas nuttige Auftreten (und Aussehen) von Julia Roberts. Aber das war wohl so gewollt. Tom Hanks war wie immer sehr gut.
Interessant waren die Parallelen, die man im Hinblick auf den Irak-Krieg der Amis ziehen konnte. Auch hier scheint es so, dass man hauptsächlich auf einen bewaffneten Einsatz setzt und weniger auf humatitär-zivile Aufbauhilfe, so wie es die Deutschen im Norden Afghanistans betreiben.
Bisweilen konnte sich der Film aber nicht den US-typischen Verherrlichungsszenen entziehen (Stcihwort: Kampfszenen etc.).
Daher war das Filmende auch etwas unbefriedigend (Vorsicht Spoiler!): nachdem man eine Milliarde Dollar in den Krieg gesteckt hatte, stellten die USA nicht einmal eine Mio zur Verfügung, um Schulen wieder aufzubauen …
Februar 17, 2008
Verfasst von
Dominik |
Kino |
Afghanistan, Kino, Krieg, USA |
Keine Kommentare